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Sehr geehrter Internet Explorer 6 Benutzer,

Posted in Blog, Google, Sicherheit, Webdevelopment on October 13th, 2010 by admin – 1 Comment

wie Ihnen inzwischen vielleicht schon aufgefallen ist, sehen viele meiner Webseiten in ihrem Browser nicht besonders schön aus, funktionieren nicht oder beschweren sich über ominöse Script-Fehler. Ich möchte Ihnen hiermit den Grund mitteilen, woher diese Probleme kommen:

Ihr Browser gehört zu den ältesten noch anzutreffenden Versionen und stammt aus dem Jahr 2001. Die aktuelle Ausgabe trägt die Versionsnummer 8 und der Hersteller Microsoft ist kurz davor die Version 9 fertigzustellen. Aus diesem Grund werden viele Techniken und Standarts, auf die das heutige Internet aufbaut von diesem alten Browser nicht unterstützt. Schlimmer noch: Der Internet Explorer 6 ist in der Vergangenheit eines der offensten Einfallstore für Viren und Trojaner gewesen, zeitweise wurde sogar von Regierungsebene davor gewarnt ihn einzusetzten.

Leider ist die diese alte Version auch heute noch der Standardbrowser vieler Benutzer, den er ist Teil des Windows XP Betriebssystems – Viele innovative Entwickungen wurden in den letzten Jahren durch die noch zu große Verbreitung der 6er Version erschwert. Viele Webentwickler und Firmen, unter anderem YouTube und einige Google Dienst, sind inzwischen dazu übergegangen, den Internet Explorer 6 nicht mehr zu unterstüzzene. Auch ich habe mich entschlossen, in der 6er Version nicht mehr zu testen, den viele Fehler sind meistens schwer zu lokalisieren und erfordern einen enormen Zeitaufwand sie zu beheben.

Ich bitte Sie daher, sich kurz die Zeit zu nehmen (wir sprechen hier von nur zirka 5 Minuten) um Ihren Browser zu updaten. Wollen sie bei einer Microsoft-Entwicklung bleiben, können sie hier den Internet Explorer 8 downloaden. Vielleicht kann ich Sie aber auch davon überzeugen, sich eine der (in vielerlei Hinsicht dem Microsoft Produkt überlegenen) Alternativen Mozilla Firefox oder Google Chrome anzuschauen – Sie werden bald feststellen, dass das Surfen im Internet auf einmal viel schneller, prakischer und angenehmer sein kann. Alle drei Browser sind kostenfrei verfügbar und sorgen beim Installieren dafür, dass ihre Lesezeichen automatisch übernommen werden.

Sollten Sie Fragen oder Bedenken haben, können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden. Ich helfe ihnen auch gerne bei jedglichen Problem, die durch den Umstieg entstehen sollten. Meine E-Mail-Adresse ist: mail@marekventur.de

Mit freundlichen Grüßen,
Marek Ventur

Subdomainumzug

Posted in Blog, Google, Webdevelopment on October 13th, 2010 by admin – Be the first to comment

Wie ich vor kurzem schrieb habe ich die Startseite meiner Haus-und-Hof-Domain von “http://de.marekventur.de” (es gab auch einen englischen Pedant dazu) auf “http://marekventur.de” umgestellt. Das erschien mir sinnvoll, da ich so nicht mehr 2 Seiten pflegen musste und die Zahl derer, die mit den paar englischen Wörtern nicht klar kommen doch wohl ziemlich gegen null geht.

Leider hatte ich diese Rechnung ohne Google gemacht: Bisher war bei der Suche nach meinem Namen (und das war auch so irgendwie das Ziel) nicht Facebook oder Twitter ganz oben, sondern “http://de.marekventur.de” – Ich muss ja nicht jedem potenziellen Arbeitgeber die Suche nach vorzeigbaren Infos schwerer machen als nötig. Blöd nur, dass die Crawler sich renitent weigern, die neue Domain zu indizieren, und dass obwohl ich die Regeln (301-Weiterleitung, Sitemap einreichen, Backlinks setzten, …) befolgt habe.

Technisch problematische erscheint mir dieser Umzug eigentlich in keinster Weise, jedoch scheint sich Google (und Bing ist übrigens kaum besser…) nicht bequemen zu wollen, mal kurz vorbeizukommen und ihren Index anzupassen. Grml!

An dieser Stelle möchte ich daher einen dicken Dank an Kevin Niehage alias Weizenspreu richten, der mir jetzt mit 2 dicken Backlinks (u.A. von seinem Blog WeizenSpr.eu) kräftige Schützenhilfe gibt.

Aus diesem Grund ein Rat an Alle, die mit dem Gedanken spielen auch irgendwann mal einen Domainumzug durchzuführen: Überlegt es euch zweimal; Suchmaschinen können manchmal sehr dickköpfig sein.

Blogrolling

Posted in Blog, DHBW on July 30th, 2010 by admin – Be the first to comment

Links stillschweigend in die Blogroll zu legen ist schlechter Stil (Die Regel stammt von mir und aufgestellt habe ich sie vor 12 Sekunden). Daher hier ein paar Worte, warum ich einen Besuch nur empfehlen kann:

The Daily Tobi: Philosophische Worte aus dem Think-Tank der DHBW-Mannheim (omg!). Und in Zukunft wohl hoffentlich ein Reisetagebuch aus Hursley.

erst0r!!!: “erst0r 1337 hackin9 hax0r nerd school” Ist das nicht Beschreibung genug?

schudt.net: Hier zählt der Wille, nicht der Inhalt. Letztere kann nämlich nicht zählen, weil faktisch nicht vorhanden. Der Link kommt trotzdem in die Sidebar, sozusagen als Motivator

art is where the heart is: Inhaltlich ziemlich Indie und voller schöner Buchzitate. Von mir eigenhändig vor 3 Monaten zerschossen ist dieser Blog sozusagen Servernachbar zu diesem hier. Beschimpfungen über fehlende Bilder bitte hier in den Kommentare abladen, ich bin schuldig im Sinne der Anklage.

Die Idee einer internetweiten Verwertungsgesellschaft

Posted in Blog, Politik, Webdevelopment on August 31st, 2009 by admin – Be the first to comment

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Diesen Artikel habe ich 2009 verfasst. Bei einem Server-Crash musste das alte WordPress dran glauben und ich hatte nie die Muse, ein neues aufzusetzen. Daher habe ich jetzt aus aktuellem Anlass den alten Text (Leider ohne Kommentare) aus der DB gefischt.
–Marek, 26. April 2011
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Seit Längerem schwelgt im Netz die Diskussion, wie redaktioneller Content im Internet finanziert werden kann. Die eine Gruppe bevorzugt ein „Paid-Content“-Modell oder ein Abo-Prinzip, die anderen wollen darauf vertrauen, dass in naher Zukunft Onlinewerbung genug einbringen wird, um die anfallenden Kosten zu decken.

Ich glaube, dass es durchaus möglich ist, ein Portal rein mit Werbeerlösen zu tragen. Aber schaffen werden das höchstens die großen, reichweitenstarken Portale wie Spiegel Online oder die FTD. Kleine Portale werde dabei jedoch nicht mithalten können: Weniger Views pro Artikel bedeutet weniger Werbeeinnahmen – und das bei gleichem Erstellungsaufwand.

Paid Content und Abo-Modelle stehen dem gegenüber: Wer lesen will, muss zahlen, ob für jeden Artikel einzeln oder als monatliche Pauschale. Hier muss die Qualität wirklich stimmen – viel zu groß ist der Druck durch die kostenlose Konkurrenz.

Ich frage mich, ob in dieser Debatte nicht noch Platz sein kann für ein drittes Modell. Ich werde jetzt einfach mal ein wenig rumspinnen und versuchen zu skizzieren, wie so etwas aussehen könnte:

Eine Verwertungsgesellschaft bietet eine Mitgliedschaft für einen monatlichen Festbetrag an. Der Käufer erhält ein Browser-Plugin, mit dem er sich schon beim Verbinden mit einem Server anonym autorisiert. Internet-Seiten, die dieses System unterstützen, deaktivieren daraufhin Werbeeinblendungen bzw. schalten erst daraufhin Premium-Content frei. Der Benutzer ist jederzeit in der Lage, dieses Plugin (auch nur Domainweit) auszuschalten. Ist eine Seite sichtbar (d.h. sie wird als aktiver, sichtbarer Tab in einem aktivem Fenster angezeigt), so misst das Plugin die Besuchszeit und ermittelt daraus ein Verhältnis aller in diesem Monat besuchten „Premium“-Seiten. Die Betreiber erhalten am Ende eines jeden Monats dann einen Anteil der Gebühren, verteilt nach jeweiliger relativer Verweildauer der Nutzer.

Dieses System klingt auf den ersten Blick sehr technisch und kompliziert. Da es aber für den Benutzer sehr einfach gehalten werden kann, würde solch ein Konzept viele Vorteile bieten:

  • Bisher werbefinanzierte Seite könnten sich ein zweites Standbein aufbauen: Normale Besucher sehen weiterhin Werbung, während Besucher, die jede Sekunde für den Betreiber einen Ertrag generieren, eine werbefreie Version bereitgestellt bekommen.

  • Benutzer können sich freiwillig für dieses System entscheiden. Sie erhalten für die monatliche Gebühr einen internetweiten Zugang zu werbefreien oder sonst nicht zugänglichen Daten. Sie brauchen dafür nur einen einzigen Account, der im Idealfall durch die Browserintegration nicht einmal auffällt.

  • Seiten, die große Besuchermengen kanalisieren (soziale Netzwerke, YouTube), erhalten eine Alternative zu der immer nervigeren Werbeflut. Jedoch muss der Mehrwert erkennbar sein, denn der Besucher kann das Plugin für dieses Domain jederzeit deaktivieren, um so Einfluss auf den Verteilungsschlüssel zu nehmen.

Habt ihr Anmerkungen oder Fragen zu diesem Gedankenexperiment? Haltet ihr es für ein tragfähiges Geschäftskonzept?